Fachgebundene genetische Beratung – Qualifikation

Die Übergangsbestimmungen zum Erwerb der Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung auf Basis der Vorgaben des GenDG bzw. der GEKO-Richtlinie endeten am 10. Juli 2016.

Für die Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung im Rahmen diagnostischer oder prädiktiver genetischer Untersuchungen ist nach Ablauf der Übergangsfrist der Nachweis einer eigenständigen Qualifizierungsmaßnahme mit einem 72-stündigen theoretischen sowie einem praktisch-kommunikativen Teil erforderlich.

Für Beratungen im Rahmen einer vorgeburtlichen genetischen Untersuchung müssen Fachärztinnen und Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ab diesem Datum eine 8-stündige theoretische Qualifizierungsmaßnahme sowie einen praktisch-kommunikativen Teil nachweisen.

Die Sonderregelung der Überprüfung der Qualifikation zur genetischen Beratung durch eine Wissensprüfung gilt nach Ablauf der Übergangsfrist nur noch für Ärztinnen und Ärzte mit mindestens fünfjähriger Berufstätigkeit nach Facharztanerkennung. Alle anderen Ärztinnen und Ärzte (außer Fachärzte für Humangenetik bzw. mit der Zusatzbezeichnung Medizinische Genetik) können sich ab Juli 2016 nur mittels des 72- bzw. 8-Stunden-Kurses zur genetischen Beratung qualifizieren.

Hinweise gibt die Ärztekammer Nordrhein auf ihrer Seite http://www.aekno.de/Qualifikation-genetische-Beratung , insbesondere auch zu den diese Regelungen betreffenden Facharztgruppen und dem Zugang zur Wissenskontrolle auf dem Portal der Ärztekammer.

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